Der Ostexperte.de berichtet mit Bezug auf einen Artikel von Lenta.ru, dass die russische Medienaufsicht „Roskomnadsor“ aktuell gegen Anonymisierungs- und VPN-Dienste aktiv vorgeht.

Zukünftig soll die Verwendung von Programmen, die den Zugriff auf gesperrte Websites ermöglichen, verboten sein. Die Staatsduma hat ein entsprechendes Gesetz bereits beschlossen.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit das neue Gesetz die Aktivitäten von Menschenrechtsaktivisten in Russland behindern wird.

Die Nichtregierungsorganisation „Roskomswoboda“ bezeichnete das Verbot von Tor und VPN-Diensten als sinnlos.