Laut Geheimdienstprotokollen, die der „Times“ vorliegen, inszenierte die Volksrepublik China im Vorfeld der russischen Militäroperation in der Ukraine einen groß angelegten Cyberangriff auf militärische und nukleare Einrichtungen der Ukraine.

In Deutschland bläst die „Bild“ in das gleiche Horn und bezieht sich auf den Artikel der „Times“ als Quelle.

Es sollen angeblich mehr als sechshundert Webseiten von den Angriffen betroffen worden sein. Unter anderem Webseiten des ukrainischen Verteidigungsministeriums.

Der ukrainische Inlandsgeheimdienst „SBU (Sluschba bespeky Ukrajiny, deutsch Sicherheitsdienst der Ukraine)“ geht davon aus, dass die Angriffe darauf abzielten, Daten zu stehlen und lebenswichtige Infrastrukturen auszuschalten.

Selbst die Bild verweist darauf, dass aktuell nicht geklärt ist, wie viel an den Vorwürfen der Ukraine der Wahrheit entspricht.

Grundsätzlich empfehle ich Ihnen, eine kritische Haltung gegenüber solchen unbewiesenen Meldungen einzunehmen.

Vor allem dann, wenn diese im Zusammenhang mit einer politisch sehr aufgeheizten Stimmung entstehen.