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Hackerangriff auf Rosneft in Deutschland!

Mit Bezug auf eine Bestätigung des „Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik“ schreibt die Süddeutsche Zeitung, dass die „Rosneft Deutschland GmbH“ am letzten Wochenende einen IT-Sicherheitsvorfall gemeldet hat.

Verantwortlich für diesen IT-Sicherheitsvorfall bei der „Rosneft Deutschland GmbH“ ist die Hacker-Gruppe „Anonymous“.

Laut eigenen Angaben erbeutete die Gruppe insgesamt zwanzig Terabyte an Daten, darunter auch Sicherheitskopien der Laptops von Führungskräften des Unternehmens.

Zusätzlich ist es „Anonymous“ gelungen, neunundfünfzig iPhones und andere Geräte aus der Ferne zu löschen.

Das Prekäre an diesem Cyberangriff ist, dass die „Rosneft“ nach eigenen Angaben in den letzten Jahren für circa ein Viertel aller Rohölimporte in die Bundesrepublik zuständig war.

Das macht die „Rosneft Deutschland GmbH“ zu einer Einrichtung der sogenannten kritischen Infrastruktur.

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Echtzeit-Problem- und -Störungsüberwachung

Es gibt viele Gründe, warum ein Internetdienst zeitweise nicht mehr zur Ihrer Verfügung steht. Dies kann mit technischen Schwierigkeiten, Stromausfällen oder mit einer Überlastung der Server-Infrastruktur zusammenhängen. Zunehmend sind auch Hacker-Angriffe für den Ausfall von Internetdiensten verantwortlich.

Ich stelle Ihnen heute eine Möglichkeit vor, wie Sie ermitteln können, ob der Internetdienst Ihrer Wahl aktuell mit technischen Problemen oder Störungen zu kämpfen hat. Alles was Sie dafür brauchen ist ein zeitgemäßer Webbrowser und ein wenig Zeit.

Allestörungen.de

Allestörungen.de

Allestörungen.de ist ein kostenloses Serviceangebot von einem US-amerikanischen Internetunternehmen, das Ihnen bei der Ermittlung von Problemen und Störungen bei Internetdiensten hilft.

Die Webseite bietet eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche und ermöglicht es Ihnen herauszufinden, ob der von Ihnen genutzte Internetdienst aktuell mit Störungen oder Problemen konfrontiert ist.

Allestörungen.de richtig verwenden:

  • Öffnen Sie die Webseite in Ihrem Webbrowser.
  • Geben Sie in dem Suchfehld im Kopfbereich der Webseite den Namen des Internetdienstes ein, den Sie überprüfen wollen.
  • Anschließend werden Sie zu einer Übersichtsseite mit einem Diagramm weiter geleitet.
  • Die Grafik zeigt einen Überblick über die in den letzten 24 Stunden gemeldeten Probleme im Vergleich zum üblichen Meldeaufkommen zu einer bestimmten Tageszeit.
  • Zusätzlich werden Ihnen Kommentare von Menschen aus sozialen Medien angezeigt, die sich mit den momentan auftretenden Problemen und Störungen des jeweiligen Internetdienstes beschäftigen.

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Twitter umgeht russische Blockade mit einer optimierten Version für den Tor-Browser!

Twitter, Bildschirmfoto

Twitter Inc. bietet ab sofort eine speziell für Tor-Browser optimierte Version seines Dienstes im Tor-Netzwerk an. Der Grund dafür ist die aktuelle Blockade des Twitter-Dienstes in Russland.

Wenn Sie Twitter im Tor-Browser aufrufen wollen, verwenden Sie einfach die offizielle Onion-Adresse. Alternativ können Sie auch einfach Twitter.com im Tor-Browser öffnen und werden dann halbautomatisch auf die entsprechende Onion-Adresse weitergeleitet.

Für Twitter-Nutzer in Russland wird es dadurch wieder einfacher werden, Zugang zu westlichen Medieninhalten zu bekommen.

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Piraten vs. Hessentrojaner

Die Verfassungsbeschwerde der hessischen Piratenpartei gegen den sogenannten „Hessentrojaner“ war erfolglos.

Aufgrund inhaltlicher Mängel nahm das Bundesverfassungsgericht die Klage des Landesverbands und zweier Piraten-Politiker nicht zur Entscheidung an, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Seit dem Sommer 2018 hat die hessische Polizei die Möglichkeit erhalten, staatliche Spionage-Software (Trojaner) auf Computern einzusetzen. Die Politiker der Piratenpartei sahen die IT-Sicherheit gefährdet, wenn Behörden entdeckte Sicherheitslücken ausnutzen würden, anstelle über diese zu informieren.

Mich persönlich interessieren die juristischen Details nicht. Ich finde es grundsätzlich fragwürdig, dass Behörden solche Spionage-Software überhaupt einsetzen dürfen!

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Ein Berliner Polizist soll rechtswidrig Daten für private Zwecke abgefragt haben!

Unter der einfach gehaltenen Überschrift „Berliner Polizist stalkt Ex-Freundinnen“ berichtet die „Bild“ von einem sehr beunruhigenden Fall von Datenschutzverletzungen in Berlin.

Laut einem Statement der Berliner Polizei soll einer ihrer Beamten wiederholt Daten zu seinen ehemaligen Lebensgefährtinnen und den Frauen nahestehenden Menschen im Informationssystem der Polizei abgefragt haben.

Gegen den betroffenen Berliner Polizeibeamten wurde ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte ausgesprochen und es wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Fraglich ist, ob die Maßnahmen gegen den Beamten das Vertrauen in die Berliner Polizei wiederherstellen können?

Auch wenn das vielleicht nur ein Einzelfall ist, macht der Vorfall aber sehr deutlich wie einfach unser Datenschutz in Deutschland massivst verletzt werden kann.